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Logfile-Analyse

Logfiles sind Textdateien, die von Webservern automatisch erstellt werden.
Solche Daten geben dem Website-Betreiber Auskunft, aus welchem Land die Besucher kommen und von welchem Link sie auf die Seite gekommen sind. Außerdem erhält der Betreiber alle Einzelheiten über die Suchbegriffe, die Besucher angegeben haben, welche Seite sie angeklickt haben und wie viel Zeit vergangen ist, bis diese Besucher die Seite verlassen haben. Fast alle Internetprovider erfassen solche Daten für die Website-Betreiber automatisch. Daraus entspringt die Möglichkeit, Logfiles an leistungsfähige Tools zu übergeben und dadurch individuell angepasste Auswertungen zu erhalten.

 

Google-Analytics

Ein sehr verbreiteter Service ist Google-Analytics, der von Google kostenlos angeboten wird.
Dieses Tool geht sogar noch einen Schritt weiter: es kann erfassen, welches Betriebssystem und welche Bildschirm-Auflösung ein Besucher besitzt. Des Weiteren kann untersucht werden, ob das System vom Besucher Java unterstützt und ob Flash gezeigt werden kann. Um diesen Service nutzen zu können, muss der Website-Betreiber eine kostenlose E-mail-Adresse bei Google besitzen. Zunächst muss der Website-Betreiber allerdings einen automatisch generierten Meta-Tag von Google-Anaylstics in seine Seite integrieren.

Google-Analytics zeigt sowohl grafisch als auch tabellarisch, welche Keywords mehr Besucher auf die Seite locken. So hat man die Möglichkeit zu erkennen, welche Begriffe mehr von den Suchern angegeben werden. Manchmal wird die Website über Keywords gefunden, für die bisher keine Optimierung vorgenommen wurde, so dass der Website-Betreiber neue Keywords in seiner Auswahl-Liste berücksichtigen oder unrelevante Keywords entfernen muss.

Zusätzlich lässt sich durch eine Logfile-Anaylse feststellen, wann welcher Crawler die Site zuletzt indexiert und welchen Weg er dabei genommen hat.
Stellt der Website-Betreiber fest, dass der Crawler nur einen kleinen Teil der Website indexiert hat, so muss er überprüfen, ob Hindernisse wie Java-Code oder andere Codes die Indexierung abgebrochen haben oder ob es an der tiefen Verzweigung einer Seite liegt.

Web-Shops wie eBay, Oscommerce und Amazon bieten eine andere Möglichkeit zur Auswertung an: hier werden wichtige Verhältnisse berechnen, wie z.B. das Verhältnis der Nutzer, die tatsächlich etwas gekauft haben, zu denen, die nur über ein Keyword auf das Angebot gelangt sind. Da die Klick- und Kaufraten bekannt sind, ist es möglich näherungsweise den Umsatz, der aus der Optimierung oder einer Werbemaßnahme der eigenen Angebotseite entstanden ist, zu ermitteln. Daraus kann ein Website-Betreiber abschätzen, wie viel Aufwand oder Geld er in einer Optimierung oder Werbemaßnahme investieren soll.

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